Olaf Rupp

guitar
New CD

Olaf Rupp - electric guitar
Rudi Fischerlehner - drums
farai-records.com



reviews:
"Mit Hirn, Charme und Kanone. Ohne Extrawurst. Unprätentiöser Free Jazz. Eh klar virtuos, aber hier dürfen auch der Grunge, der Noise, der Knüppel und der Sumpf. Olaf Rupp hat nicht nur mit den Zorns und Brötzmanns dieser Welt gespielt, er erledigt auch gerne mal die Arbeit der Musikjournaille, indem er selbst Begriffe wie sonic pointillism prägt — denn eine trefflichere Bestimmung seines Spielstils (oder zumindest einer seiner Lieblingstechniken) gibt es wohl nicht. Da prasseln die Fingerkuppen aufs Griffbrett nieder, und die rasend schnelle Abfolge von Tönen erzeugt den Eindruck einer sanft fluktuierenden Fläche, die zwei Momente später plötzlich Volumen gewonnen hat und in den Raum ausgreift. Bis der Punkblitz einschlägt und die Streusel in alle Sturmwinde verstreut oder die transharmonische Welle sich rasselnd zurückzieht und reduziertem Saitenblubbern das Feld überlässt. Rudi Fischerlehner, kongenial, knarzt und knallt, rahmt hier die Klangbilder ein, trommelt dort die Chromatik aus der Form, durchstößt schließlich die vibrierende Leinwand. (steroid) "
www.freistil.klingt.org


"... der Clash mit Olaf Rupp, mitgeschnit­ten im September 2014, ist furios. (...) Das Spiel ist enorm aufgekratzt, eine Ruppsche Sternstunde, wenn ihr mich fragt. Was der Popeye aus Saarlouis da auf den Saiten brutzelt, sucht auf dem Gitarrensektor seinesgleichen. (...) Wie sie da immer wieder synchron kaska­dieren, trillern und knattern, da passt kein Haar dazwischen, um das Einver­nehmen zu spalten. Neben den vorwärts preschenden Passagen fehlt es nicht an laut- und leismalerischer Drahtverbiegerei, Muschelgeraschel und Blech­napfgeschepper. Aber Tempo und Krawall, wenn auch der disziplinierten Sor­te, sind definitiv das Salz und der Pfeffer in der Suppe."
Rigobert Dittmann, Bad Alcehmy 84


„Live at Lydfestival Aarhus“ ist ein Album geworden, auf dem Rudi Fischerlehner und Olaf Rupp ihre musikalische Eigenwilligkeit einmal mehr auf sehr unmittelbare Weise hörbar machen. Die beiden unterstreichen, dass sie definitiv anderes im Sinne haben, als einfach nur zu unterhalten. Ihr musikalischer Ansatz ist ein aus dem Rahmen des Üblichen fallender, einer, der zugegebenermaßen fordert. Aber genau dieser Aspekt macht ihre neue CD auch zu einer nachhaltig spannenden."
Michael Ternai, musicaustria